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    <title>mykorhizom &amp;mdash; Zauberwerk</title>
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    <description>Alchemie des Fiktionauten</description>
    <pubDate>Tue, 05 May 2026 03:37:45 +0000</pubDate>
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      <title>mykorhizom &amp;mdash; Zauberwerk</title>
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      <title>084 Antike Tinkenkaskade</title>
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      <description>&lt;![CDATA[Die Antike Tintenkaskade gehört zu den Schreiberlingen, einer Pilzfamilie, aus denen in prädigitaler Zeit Schreibflüssigkeiten destilliert wurden. Die daraus gewonnene sgn. &#34;Tinte&#34; wurden mit dünnen Stiften auf bestimmten, speziell dafür aufbereiteten, sehr hellen Flächen aufgetragen.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Die damit erzeugten analogen sehr dünnen analogen Informationsflächen verwendete man vorrangig zur Informationsweitergabe. Die Antike Tintenkaskade ist mit dem -  Giftblauen Tintenköpfling verwandt, wiewohl sich das Aussehen der beiden Pilze recht deutlich von einander unterscheidet.&#xA;&#xA;Der Pilz wächst meist auf mit Schwefel und Blei getränktem Untergrund, meist in Gruppen bis zu 10 Exemplaren. Seine Gestalt ist sowohl in der Farbgebung, aber auch der Form recht auffällig: er strebt gerade aus dem verunreinigten Boden und endet in einer peitschenförmigen Lanze mit grossen Fruchtständen, die bei manchen Exemplaren zu Schlingenformen geschlossen sind. Er erreicht sein erwachsenes Stadium, wenn sich an seinen Fruchtständen dunkelblaue Kapseln zu bilden beginnen. Dann ist er erntereif. Vor dem Verzehr wird gewarnt, wiewohl die Fruchtstände einst zu beliebten Genussmitteln der ersten Earthseed Generation im Weltall zählte. Todesfälle nach dem Übergenuss von rohen Kapseln sind allerdings nicht bekannt.&#xA;&#xA;In die Geschichte der Earthseed Saga ging die Antike Tintenkaskade ein, als der später als Weltraumvagabund bekannte Odo Cornus seine transzendenten Erlebnisse mithilfe von Tinte und Schreibstift festhielt und so seine Begegnung mit-  Allaine vor der AI der Emanation zu verbergen suchte. Das aus den dünnen Schreiboberflächen geformte Bündel (auch &#34;Buch&#34; genannt) wurde in seiner Hinterlassenschaft gefunden und später als Heldenepos unter dem Namen: &#34;Unter der Kaskade von Earthseed&#34; verbreitet.&#xA;&#xA;#Mykorhizom #Fungi&#xA;&#xA;]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die Antike Tintenkaskade gehört zu den Schreiberlingen, einer Pilzfamilie, aus denen in prädigitaler Zeit Schreibflüssigkeiten destilliert wurden. Die daraus gewonnene sgn. “Tinte” wurden mit dünnen Stiften auf bestimmten, speziell dafür aufbereiteten, sehr hellen Flächen aufgetragen.</p>



<p>Die damit erzeugten analogen sehr dünnen analogen Informationsflächen verwendete man vorrangig zur Informationsweitergabe. Die Antike Tintenkaskade ist mit dem –&gt;Giftblauen Tintenköpfling verwandt, wiewohl sich das Aussehen der beiden Pilze recht deutlich von einander unterscheidet.</p>

<p>Der Pilz wächst meist auf mit Schwefel und Blei getränktem Untergrund, meist in Gruppen bis zu 10 Exemplaren. Seine Gestalt ist sowohl in der Farbgebung, aber auch der Form recht auffällig: er strebt gerade aus dem verunreinigten Boden und endet in einer peitschenförmigen Lanze mit grossen Fruchtständen, die bei manchen Exemplaren zu Schlingenformen geschlossen sind. Er erreicht sein erwachsenes Stadium, wenn sich an seinen Fruchtständen dunkelblaue Kapseln zu bilden beginnen. Dann ist er erntereif. Vor dem Verzehr wird gewarnt, wiewohl die Fruchtstände einst zu beliebten Genussmitteln der ersten Earthseed Generation im Weltall zählte. Todesfälle nach dem Übergenuss von rohen Kapseln sind allerdings nicht bekannt.</p>

<p>In die Geschichte der Earthseed Saga ging die Antike Tintenkaskade ein, als der später als Weltraumvagabund bekannte Odo Cornus seine transzendenten Erlebnisse mithilfe von Tinte und Schreibstift festhielt und so seine Begegnung mit-&gt;Allaine vor der AI der Emanation zu verbergen suchte. Das aus den dünnen Schreiboberflächen geformte Bündel (auch “Buch” genannt) wurde in seiner Hinterlassenschaft gefunden und später als Heldenepos unter dem Namen: “Unter der Kaskade von Earthseed” verbreitet.</p>

<p><a href="https://write.as/zauberwerk/tag:Mykorhizom"><a href="https://zauberwerk.writeas.com/tag:Mykorhizom" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Mykorhizom</span></a></a> <a href="https://write.as/zauberwerk/tag:Fungi"><a href="https://zauberwerk.writeas.com/tag:Fungi" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Fungi</span></a></a></p>

<p><img src="https://i.snap.as/BgBXtxgg.jpg" alt=""/></p>
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      <guid>https://zauberwerk.writeas.com/084-antike-tinkenkaskade</guid>
      <pubDate>Wed, 18 Jan 2023 20:00:41 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>085 Bewimperte Blutsphäre</title>
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      <description>&lt;![CDATA[Gehört zur Gruppe der noch wenig erforschten Tontröten. Wird als handtellergrosse, rötlich leuchtende Sphäre beschrieben, die mit ihrer porösen Basaltunterlage eine Symbiose zu beiderseitigem Nutzen eingeht. Effekte als Bodenverdichter konnten beschrieben werden. &#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Die meist als Zwillinge vorkommenden Sphären besitzen einen hellen Rand, der mit feinen Gesangshärchen bewimpert ist. Sie zeichnen sich durch eine erdige, schleimig-klebrige Oberfläche aus, die bei Berührung deutlich vernehmbare Töne von sich gibt. Die Tonfolge ist atonal.&#xA;&#xA;Wurde vom Raumpiloten T. Nomasky im Rahmen einer seiner Forschungsreisen in Alpha Centauri entdeckt, als er einen Laserstrahl auf die Zweige eines -  Burschstreifen lenkte. Mittlerweile wurden auch andere Pflanzen identifiziert, die einen derartigen Zeugungsvorgang unterstützen können, etwa den -  Flatterkletterer oder die -  Apokalypsenschleuder. Der dabei entstehende Hybrid aus Pflanze und elektromagnetischer Energie ist selbst nicht fortpflanzungsfähig und muss im Bedarfsfall künstlich induziert werden. Eine Lebensdauer von etwa 240 Jahren wird angenommen. Bislang konnte bei den Bewimperten Blutsphären kein Stoffwechsel nachgewiesen werden, allerdings zeigte der Astrobiologe Aleks Sajdar in einer aufwendigen Versuchsreihe auf dem Planeten OLA , dass zu ihrem Überleben das Vorhandensein hochenergetischer Lichtquellen Voraussetzung ist, wie sie etwa auf Roten Zwergen beobachtet werden können.&#xA;&#xA;Wegen seiner atypischen Erscheinungsform hat sich der Pilz als Ritualobjekt schamano-galaktischer Verehrung unter dem Namen Wimperntrommel etabliert. Dabei werden in einem sich über mehrere Erdentage erstreckenden Ritual die Datenstäbe von dafür geweihten  Priestern verwendet und so die Pilze in die Welt gesetzt. Dabei werden die Töne der Pilze durch die begleitende Ritualgemeinschaft gesanglich begleitet.&#xA;&#xA;Versuche, den Pilz in grossen Industrieanlagen künstlich anzupflanzen, um ihre Tonalität für die Bespielung einzelner Himmelssphären nutzbar zu machen, scheiterten bislang jedoch regelmässig. Es wird deshalb vermutet, dass sich der Zufallscharakter des Pilzes wissenschaftlichen Feldstudien mit Absicht widersetzt.&#xA;&#xA;Bild: Zwei bewimperte Blutsphären.&#xA;&#xA;#Mykorhizom #Fungi]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Gehört zur Gruppe der noch wenig erforschten Tontröten. Wird als handtellergrosse, rötlich leuchtende Sphäre beschrieben, die mit ihrer porösen Basaltunterlage eine Symbiose zu beiderseitigem Nutzen eingeht. Effekte als Bodenverdichter konnten beschrieben werden.</p>



<p>Die meist als Zwillinge vorkommenden Sphären besitzen einen hellen Rand, der mit feinen Gesangshärchen bewimpert ist. Sie zeichnen sich durch eine erdige, schleimig-klebrige Oberfläche aus, die bei Berührung deutlich vernehmbare Töne von sich gibt. Die Tonfolge ist atonal.</p>

<p>Wurde vom Raumpiloten T. Nomasky im Rahmen einer seiner Forschungsreisen in Alpha Centauri entdeckt, als er einen Laserstrahl auf die Zweige eines –&gt; Burschstreifen lenkte. Mittlerweile wurden auch andere Pflanzen identifiziert, die einen derartigen Zeugungsvorgang unterstützen können, etwa den –&gt;Flatterkletterer oder die –&gt;Apokalypsenschleuder. Der dabei entstehende Hybrid aus Pflanze und elektromagnetischer Energie ist selbst nicht fortpflanzungsfähig und muss im Bedarfsfall künstlich induziert werden. Eine Lebensdauer von etwa 240 Jahren wird angenommen. Bislang konnte bei den Bewimperten Blutsphären kein Stoffwechsel nachgewiesen werden, allerdings zeigte der Astrobiologe Aleks Sajdar in einer aufwendigen Versuchsreihe auf dem Planeten OLA , dass zu ihrem Überleben das Vorhandensein hochenergetischer Lichtquellen Voraussetzung ist, wie sie etwa auf Roten Zwergen beobachtet werden können.</p>

<p>Wegen seiner atypischen Erscheinungsform hat sich der Pilz als Ritualobjekt schamano-galaktischer Verehrung unter dem Namen Wimperntrommel etabliert. Dabei werden in einem sich über mehrere Erdentage erstreckenden Ritual die Datenstäbe von dafür geweihten  Priestern verwendet und so die Pilze in die Welt gesetzt. Dabei werden die Töne der Pilze durch die begleitende Ritualgemeinschaft gesanglich begleitet.</p>

<p>Versuche, den Pilz in grossen Industrieanlagen künstlich anzupflanzen, um ihre Tonalität für die Bespielung einzelner Himmelssphären nutzbar zu machen, scheiterten bislang jedoch regelmässig. Es wird deshalb vermutet, dass sich der Zufallscharakter des Pilzes wissenschaftlichen Feldstudien mit Absicht widersetzt.</p>

<p><img src="https://i.snap.as/U08hrVFl.jpg" alt=""/></p>

<p>Bild: Zwei bewimperte Blutsphären.</p>

<p><a href="https://write.as/zauberwerk/tag:Mykorhizom"><a href="https://zauberwerk.writeas.com/tag:Mykorhizom" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Mykorhizom</span></a></a> <a href="https://write.as/zauberwerk/tag:Fungi"><a href="https://zauberwerk.writeas.com/tag:Fungi" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Fungi</span></a></a></p>
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      <guid>https://zauberwerk.writeas.com/085-bewimperte-blutsphare</guid>
      <pubDate>Sat, 07 Jan 2023 11:48:34 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title>986 Gelbstäbiger Auftaucher.</title>
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      <description>&lt;![CDATA[Gehört zur Familie der Wanderpilze. Erscheint als trompetenfärmiger, etwa fingergrosser Stab für wenige Minuten am Tag an der Erdoberfläche. Bodenbrecher mit riesigem Wurzelkörper, der sich über weite Wiesenlandschaften mit hohem Giftgehalt verbreitet. Meist in Familien von 10 bis 15 knallgelben Exemplaren vorkommend. Zieht sich bei kleinsten Erschütterungen oder bei Aufkommen von Wind wieder in den Untergrund zurück.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Wird auf dem Planeten Erde zur biologischen Reinigung vergifteter Altlagerstätten und uranhaltiger Depots verwendet, wo er laut Aussagen der Umweltbehörden für die Entgiftung von grossen Substraten zuständig ist. Seine behauptete Wirksamkeit wird neuerdings von nichtstaatlicher Seite und unabhängigen Wissenschafter:innen angezweifelt: den Behörden wird in diesem Zusammenhang umfangreiches Gelbwashing vorgeworfen. Langzeitstudien liegen bis dato nicht vor. Verwendung finden die Sporen des Gelbstäbigen Auftauchers auch in der Homöopathie: wegen des dabei angewandten sehr  hohen Verdünnungsstandards wird es allerdings nur im medikamentösen Luxussegment verkauft.&#xA;&#xA;Das Vorkommen des Pilzes ist auf die Erde beschränkt. Man vermutet, dass seine Entstehung auf eine zufällige Fusion unterschiedlicher Bananensorten zurückzuführen ist und durch die Lüftungsanlagen einer Handelskette in die Natur entwichen ist. Die Firma bestreitet den Vorfall auf das Entschiedenste. Eine mögliche Übertragung in den Weltraum wird von der behördlichen Raumüberwachung ausgeschlossen. Gründe, die diese Annahme unterstützen, werden offiziell nicht genannt. Sie unterlägen dem Datenschutz.&#xA;&#xA;#Mykorhizom #Fungi]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Gehört zur Familie der Wanderpilze. Erscheint als trompetenfärmiger, etwa fingergrosser Stab für wenige Minuten am Tag an der Erdoberfläche. Bodenbrecher mit riesigem Wurzelkörper, der sich über weite Wiesenlandschaften mit hohem Giftgehalt verbreitet. Meist in Familien von 10 bis 15 knallgelben Exemplaren vorkommend. Zieht sich bei kleinsten Erschütterungen oder bei Aufkommen von Wind wieder in den Untergrund zurück.</p>



<p>Wird auf dem Planeten Erde zur biologischen Reinigung vergifteter Altlagerstätten und uranhaltiger Depots verwendet, wo er laut Aussagen der Umweltbehörden für die Entgiftung von grossen Substraten zuständig ist. Seine behauptete Wirksamkeit wird neuerdings von nichtstaatlicher Seite und unabhängigen Wissenschafter:innen angezweifelt: den Behörden wird in diesem Zusammenhang umfangreiches Gelbwashing vorgeworfen. Langzeitstudien liegen bis dato nicht vor. Verwendung finden die Sporen des Gelbstäbigen Auftauchers auch in der Homöopathie: wegen des dabei angewandten sehr  hohen Verdünnungsstandards wird es allerdings nur im medikamentösen Luxussegment verkauft.</p>

<p>Das Vorkommen des Pilzes ist auf die Erde beschränkt. Man vermutet, dass seine Entstehung auf eine zufällige Fusion unterschiedlicher Bananensorten zurückzuführen ist und durch die Lüftungsanlagen einer Handelskette in die Natur entwichen ist. Die Firma bestreitet den Vorfall auf das Entschiedenste. Eine mögliche Übertragung in den Weltraum wird von der behördlichen Raumüberwachung ausgeschlossen. Gründe, die diese Annahme unterstützen, werden offiziell nicht genannt. Sie unterlägen dem Datenschutz.</p>

<p><a href="https://write.as/zauberwerk/tag:Mykorhizom"><a href="https://zauberwerk.writeas.com/tag:Mykorhizom" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Mykorhizom</span></a></a> <a href="https://write.as/zauberwerk/tag:Fungi"><a href="https://zauberwerk.writeas.com/tag:Fungi" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Fungi</span></a></a></p>
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      <pubDate>Tue, 03 Jan 2023 18:02:13 +0000</pubDate>
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      <title>987 Vermessene Knollengabe</title>
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      <description>&lt;![CDATA[Name: Vermessene Knollengabe.&#xA;&#xA;Gehört zur Familie der Wächterpilze. Etwa handgrosser Sporenspender in Beutelform. Steinkleber. Meist in Familien von schwarzen, dunkelblauen bis grünen Exemplaren wachsend, nimmt er oft grosse Flächen ein. Benötigt sandige, von Gewässerläufen aufgeschwemmte, Silikat haltige Gelbgründe. Wachstum in Umgebungstemperaturen zwischen minus 180 bis plus 360 Grad Celsius beobachtet. Hoch strahlungsresistent.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Die Sporengabe ist verheerend: bei Aufplatzen der kleinen, lederfasrigen Beutel können die Sporen bis zu mehrere hundert Meter vertragen werden. Verströmen einen penetranten, an Bittermandeln erinnernden Geruch, welcher die umgebende Tierwelt alarmiert. Auch für Hominide gut wahrnehmbar. Die einatmeten Sporen sind hochtoxisch! Schon kleinste Dosen führen zu Erbrechen, Gliederstarre und Herzstillstand.&#xA;&#xA;Von Hominiden oft für die Erzeugung von hochwîrksamen Giften verwendet, insbesondere als Jagdgift, das nach Endampfen des ungeöffneten Beutels zu einer klebrigen Paste verarbeitet wird. Verwendung in Tierfallen oder als Pfeilgift. Das damit in Kontakt gebrachte Lebewesen verendet innerhalb weniger Minuten.&#xA;&#xA;Nachweis: Erstmals von einer Gruppe von Astrobiologen der Erde auf dem Planeten Cr24S im Sonnensystem der Targeten entdeckt, jedoch in weiterer Folge endemische Verbreitung im Sonnensystem und auf Alpha Centauri, meist durch Verschleppung gelandeter Raumschiffe.&#xA;&#xA;#Mykorhizom #Fungi]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Name: Vermessene Knollengabe.</strong></p>

<p>Gehört zur Familie der Wächterpilze. Etwa handgrosser Sporenspender in Beutelform. Steinkleber. Meist in Familien von schwarzen, dunkelblauen bis grünen Exemplaren wachsend, nimmt er oft grosse Flächen ein. Benötigt sandige, von Gewässerläufen aufgeschwemmte, Silikat haltige Gelbgründe. Wachstum in Umgebungstemperaturen zwischen minus 180 bis plus 360 Grad Celsius beobachtet. Hoch strahlungsresistent.</p>



<p>Die Sporengabe ist verheerend: bei Aufplatzen der kleinen, lederfasrigen Beutel können die Sporen bis zu mehrere hundert Meter vertragen werden. Verströmen einen penetranten, an Bittermandeln erinnernden Geruch, welcher die umgebende Tierwelt alarmiert. Auch für Hominide gut wahrnehmbar. Die einatmeten Sporen sind hochtoxisch! Schon kleinste Dosen führen zu Erbrechen, Gliederstarre und Herzstillstand.</p>

<p>Von Hominiden oft für die Erzeugung von hochwîrksamen Giften verwendet, insbesondere als Jagdgift, das nach Endampfen des ungeöffneten Beutels zu einer klebrigen Paste verarbeitet wird. Verwendung in Tierfallen oder als Pfeilgift. Das damit in Kontakt gebrachte Lebewesen verendet innerhalb weniger Minuten.</p>

<p>Nachweis: Erstmals von einer Gruppe von Astrobiologen der Erde auf dem Planeten Cr24S im Sonnensystem der Targeten entdeckt, jedoch in weiterer Folge endemische Verbreitung im Sonnensystem und auf Alpha Centauri, meist durch Verschleppung gelandeter Raumschiffe.</p>

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      <guid>https://zauberwerk.writeas.com/987-vermessene-knollengabe</guid>
      <pubDate>Mon, 02 Jan 2023 15:23:46 +0000</pubDate>
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      <title>988 Mykorhizom. Ein Projekt.</title>
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      <description>&lt;![CDATA[Ich musste mich erst in einem Lexikon vergewissern: Als Mykorrhiza wird eine Form der Symbiose von Pilzen und Pflanzen bezeichnet, bei der ein Pilz mit dem Feinwurzelsystem einer Pflanze in Kontakt steht. So liefern die Mykorrhizapilze liefern der Pflanze Salze wie Phosphat und Nitrat sowie Wasser und erhalten ihrerseits einen Teil der durch die Photosynthese der (grünen) Pflanzen erzeugten Assimilate.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;&#xA;Unter dieser Bezeichnung entstehen auf einem Blatt Papier in der Grösse 70 mal l00 cm eine Reihe von Zeichnungen, mit denen in einer Art endlosen Schleife Entitäten aus dem Reich der Phantasie zusammengefügt werden. Ein gezeichnetes Phantasieland entsteht, welches durch erzählerische Elemente ergänzt wird. Die Geschichten entwickeln sich durch das zeichnerische Tun. Ich nenne mein Werk Mykorhizom, weil es Pflanzen und Pilze in einer einheitlichen, eng in seinen Elementen verbundenen Welt darstellt.&#xA;&#xA;Geboren wird dieses Tun aus der Idee, ein Netzwerk von wundersamen Welten zu schaffen, in welcher sich Realität und Fantasie begegnen. Luft, Wasser, Boden, Steine, Pflanzen und Pilze treffen aufeinander, um sich gegenseitig in ihrem Werden zu unterstützen: Farbe an Farbe, Form an Form, Strich an Strich, detailliert, in kleinen Landschaften, die sich letztendlich zu einer magischen Landschaft zusammenfügen. Ein Bild entsteht. So als würde ein Magier seine Pflanzensammlung, seine Kräuter und Pilze, sein Räucherwerk und seine Erden in einer Sammlung auf einem Tisch zusammenstellen. Dieses detaillierte Bild würde letztlich der Anschauung und dem Unterricht seiner Jünger dienen. Eine andere Art von Herbarium soll es werden, plan auf eine zweidimensionale Fläche gezeichnet, ohne die Dinge des Lebens dafür töten zu müssen durch den routinisierten Prozess des Welkens. Beschwörend wirkt dabei die Konzentration des Zeichners, sein repetitives Tun, die Einstimmigkeit der Farben und die Unmässigkeit des Formats.&#xA;&#xA;Geweiht wird das künstlerische Wirken durch die Gemeinsamkeit mit anderen Menschen, die in einem Zeitraum von zwei Tagen ihre jeweiligen Vorhaben beginnen, jeder das seine, so wie ich mein Mykorhizom. Gemeinsamkeit heisst, gemeinsam musizieren, gemeinsam einem ritualisierten Ablauf folgen, die jeweilige Arbeit wertzuschätzen, sich auszutauschen, dem Produkt sein Leben einzuhauchen. Das Blatt mit dem Namen &#34;Mykorhizom&#34; ist jedoch nicht an einem Wochenende fertigzustellen: es benötigt Ausdauer, Zähigkeit, Einsamkeit, Meditation und Reflexion. Viel mehr als ein Jahr braucht es, bis es seine endgültige Gestalt annimmt, bis die Wesen der Natur versammelt sind in einem Vokabular der Phantasie. Aus inneren Bildern entstehen Zeichnungen, aus ihnen Texte, aus ihnen Lebendigkeit, die sich letztendlich zu einer Erzählung zusammenfügt.&#xA;&#xA;Ja, es ist Zeichen- UND Schreibarbeit, die mich vereinnahmen. Aus der Ruhe und Tiefe der Rauhnächte nimmt Neues seinen Anfang. Eine eine Art selbständiges Genre entsteht, die Erzählte Illustration. Anders als bei der Illustration einer Geschichte entsteht durch den Akt des (repetitiven) Zeichnens eine Vorstellungswelt, die aus dem Gezeichneten erzählerische Gestaltung hervorbringt. Man könnt auch Zahlen einarbeiten, mit Hinweisen zu den Texten, die als Legende die Zeichnung begleiten. Kompliziere ich damit das Vorhaben? Werden Text und Zeichnung ein interessantes Ganzes?  Das werden wir erst sehen.&#xA;&#xA;Mehr Hinweise auf den Prozess werde ich ab heute auf Mastodon veröffentlichen. Es soll ein Lexikon entstehen, welches die Elemente der Zeichnung beschreibt.&#xA;&#xA;#Mykorhizom #Fungi]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ich musste mich erst in einem Lexikon vergewissern: Als Mykorrhiza wird eine Form der Symbiose von Pilzen und Pflanzen bezeichnet, bei der ein Pilz mit dem Feinwurzelsystem einer Pflanze in Kontakt steht. So liefern die Mykorrhizapilze liefern der Pflanze Salze wie Phosphat und Nitrat sowie Wasser und erhalten ihrerseits einen Teil der durch die Photosynthese der (grünen) Pflanzen erzeugten Assimilate.</p>



<p>Unter dieser Bezeichnung entstehen auf einem Blatt Papier in der Grösse 70 mal l00 cm eine Reihe von Zeichnungen, mit denen in einer Art endlosen Schleife Entitäten aus dem Reich der Phantasie zusammengefügt werden. Ein gezeichnetes Phantasieland entsteht, welches durch erzählerische Elemente ergänzt wird. Die Geschichten entwickeln sich durch das zeichnerische Tun. Ich nenne mein Werk Mykorhizom, weil es Pflanzen und Pilze in einer einheitlichen, eng in seinen Elementen verbundenen Welt darstellt.</p>

<p>Geboren wird dieses Tun aus der Idee, ein Netzwerk von wundersamen Welten zu schaffen, in welcher sich Realität und Fantasie begegnen. Luft, Wasser, Boden, Steine, Pflanzen und Pilze treffen aufeinander, um sich gegenseitig in ihrem Werden zu unterstützen: Farbe an Farbe, Form an Form, Strich an Strich, detailliert, in kleinen Landschaften, die sich letztendlich zu einer magischen Landschaft zusammenfügen. Ein Bild entsteht. So als würde ein Magier seine Pflanzensammlung, seine Kräuter und Pilze, sein Räucherwerk und seine Erden in einer Sammlung auf einem Tisch zusammenstellen. Dieses detaillierte Bild würde letztlich der Anschauung und dem Unterricht seiner Jünger dienen. Eine andere Art von Herbarium soll es werden, plan auf eine zweidimensionale Fläche gezeichnet, ohne die Dinge des Lebens dafür töten zu müssen durch den routinisierten Prozess des Welkens. Beschwörend wirkt dabei die Konzentration des Zeichners, sein repetitives Tun, die Einstimmigkeit der Farben und die Unmässigkeit des Formats.</p>

<p>Geweiht wird das künstlerische Wirken durch die Gemeinsamkeit mit anderen Menschen, die in einem Zeitraum von zwei Tagen ihre jeweiligen Vorhaben beginnen, jeder das seine, so wie ich mein Mykorhizom. Gemeinsamkeit heisst, gemeinsam musizieren, gemeinsam einem ritualisierten Ablauf folgen, die jeweilige Arbeit wertzuschätzen, sich auszutauschen, dem Produkt sein Leben einzuhauchen. Das Blatt mit dem Namen “Mykorhizom” ist jedoch nicht an einem Wochenende fertigzustellen: es benötigt Ausdauer, Zähigkeit, Einsamkeit, Meditation und Reflexion. Viel mehr als ein Jahr braucht es, bis es seine endgültige Gestalt annimmt, bis die Wesen der Natur versammelt sind in einem Vokabular der Phantasie. Aus inneren Bildern entstehen Zeichnungen, aus ihnen Texte, aus ihnen Lebendigkeit, die sich letztendlich zu einer Erzählung zusammenfügt.</p>

<p>Ja, es ist Zeichen- UND Schreibarbeit, die mich vereinnahmen. Aus der Ruhe und Tiefe der Rauhnächte nimmt Neues seinen Anfang. Eine eine Art selbständiges Genre entsteht, die Erzählte Illustration. Anders als bei der Illustration einer Geschichte entsteht durch den Akt des (repetitiven) Zeichnens eine Vorstellungswelt, die aus dem Gezeichneten erzählerische Gestaltung hervorbringt. Man könnt auch Zahlen einarbeiten, mit Hinweisen zu den Texten, die als Legende die Zeichnung begleiten. Kompliziere ich damit das Vorhaben? Werden Text und Zeichnung ein interessantes Ganzes?  Das werden wir erst sehen.</p>

<p>Mehr Hinweise auf den Prozess werde ich ab heute auf Mastodon veröffentlichen. Es soll ein Lexikon entstehen, welches die Elemente der Zeichnung beschreibt.</p>

<p><a href="https://zauberwerk.writeas.com/tag:Mykorhizom" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Mykorhizom</span></a> <a href="https://zauberwerk.writeas.com/tag:Fungi" class="hashtag"><span>#</span><span class="p-category">Fungi</span></a></p>
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      <pubDate>Mon, 02 Jan 2023 07:38:43 +0000</pubDate>
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      <title>TAGS</title>
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      <pubDate>Sat, 21 May 2022 15:03:58 +0000</pubDate>
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